Eine Burg mit Geschichte
Hoch über dem Vinschgau thront die Burgruine Lichtenberg – ein steinernes Zeugnis von Macht, Kunst und Geschichte. Erbaut um 1100, war die Burg jahrhundertelang Schauplatz von Herrschaft, Fehden und kultureller Blüte.
Ihre berühmten Laurin-Fresken, heute im Ferdinandeum in Innsbruck, zählen zu den bedeutendsten weltlichen Wandmalereien Tirols. Die Ruine selbst ist durch Wanderwege erschlossen und begeistert Besucher bis heute.
Die Geschichte im Überblick
Von der Gründung über die Blütezeit bis zur heutigen Ruine – die wichtigsten Stationen.
Künstlerische Überlieferung
Die Burgruine Lichtenberg hat über Jahrhunderte Maler, Grafiker und Kartografen inspiriert. Ihre unverwechselbare Silhouette wurde zum Symbol lokaler Identität im Vinschgau — festgehalten auf Ansichtskarten, Ölgemälden und Pastellen namhafter Künstler.
Prad am Stilfserjoch · 1020 m ü.M.
Anlage & Grundriss
Die Burg zeigt die typischen Merkmale einer romanisch-gotischen Übergangsanlage. Erhalten sind der Bergfried, Teile des Palas sowie Mauerreste der Ringmauer.
- 1 Bergfried (Hauptturm)
- 2 Palas (Hauptwohnbau)
- 3 Burgkapelle mit Fresken
- 4 Ringmauer (teilweise erhalten)
- 5 Torzwinger (Vorburg)
- 6 Halsgraben (trocken)
- 7 Wirtschaftsgebäude (Ruine)
Kostenlos freischalten
Weiter lesen
Registriere dich gratis und lese alle Inhalte auf dieser Seite — kein Abonnement, keine Kreditkarte.
Immer informiert
Neuigkeiten, Veranstaltungen und neue Inhalte – direkt per E-Mail.